Schutzdienst

Die Königsdisziplin der Hundeausbildung: Der Schutzdienst! Der Schutzdienst ist kein Selbstzweck und soll auch nicht nur dazu dienen, bestimmte Aufgaben mit Hilfe eines Tiers zu erledigen. Schutzdienst ist auch eine der Grundvoraussetzungen für die Erhaltung der Rasse in ihrer Qualität.

Dabei stellen weder die Ausbildung noch der Sport selbst eine Gefahr für andere dar. Eher ist das Gegenteil richtig: Gerade der sportlich aktive, im Schutzdienst sichere und energische Hund zeigt sich Menschen gegenüber als offen, selbstsicher, gutartig und friedlich. Die Voraussetzung einer gezielten Schutzhundeausbildung beruht deshalb immer auf dem inneren Zusammenhang zwischen Triebveranlagung, Belastbarkeit und Selbstsicherheit.

Hierbei ist es besonders wichtig immer die richtige Balance zwischen Trieb und Kontrolle zu halten. Eine erfolgreiche Arbeit mit dem Hund erfordert Konsequenz und Einfühlungsvermögen gleichermaßen. Nur ein harmonischer Dreiklang zwischen: Schutzdiensthelfer, Hundeführer und Hund, gewährleistet eine förderliche Arbeit im Schutzdienst. Schutzhundearbeit gilt zu Recht als die Königsdisziplin im Hundesport. Sie setzt nicht nur beim Tier, sondern auch beim Menschen (!) intellektuelle, charakterliche und körperliche Befähigung voraus.